Zur Startseite
Impressum | Kontakt | Datenschutz
www.aktion-fragile.de
Startseite Projekte Aktionen Ziele & Wege Gedanken Mitgliedschaft
Mittwoch, 10.03.2010
fragile!
Erlebnisse im Frauenhaus

fragile! hat Ende 2009 mehrere Frauenhäuser in Norddeutschland mit Spendengeldern unterstützt. Geholfen wird damit jungen Müttern, die dort gemeinsam mit ihren Kindern Zuflucht finden.

Eine Studentin der Sozialpädagogik erzählt hier über ihr 3-monatiges Praktikum in einem Frauenhaus:

 

Bericht eines Kindes im Frauenhaus:

 

"Papa hat Mama dauernd angeschrien und oft auch geschubst und gehauen. Manchmal hat sie dann geblutet. Meistens war er betrunken. Ich hatte immer Angst vor ihm. Mama auch, aber sie konnte nichts machen. Und ich auch nicht. Ich habe versucht sie zu trösten, wenn er mal grad nicht da war, oder ich hab ihr Eis für die blauen Flecken gebracht. Aber meine Mama war trotzdem ganz oft traurig und hat geweint. Ich glaube, dass alles meine Schuld ist, weil ich nicht immer alles richtig mache und immer so viel dreckig mache. Mama muss deswegen ganz viel putzen und hat gar keine Zeit mehr. Und dann kriegt sie trotzdem immer Ärger. Ich hab deswegen auch immer versucht ganz leise zu sein, nicht zu stören und nichts dreckig zu machen."

Ein Kind zu sehen, das sich nicht traut laut zu lachen, nur ruhig in einer Ecke sitzt und nie herumtobt, war für mich bedrückend. Kinder sollten unbeschwert sein, neugierig durchs Leben gehen, spielen und lachen. Aber leider kein Einzelfall im Frauenhaus, wo Mütter mit ihren Kindern Schutz vor einem gewalttätigen Partner suchen. Selbst wenn die Kinder nicht direkt Gewalt erfahren, sondern "nur" miterleben, hat dies gravierende Auswirkungen auf ihre Entwicklung. Ich habe eine Fünfjährige kennen gelernt, die zu Beginn ihres Aufenthaltes im Frauenhaus überhaupt nicht gesprochen hat und sehr verängstigt war. Sie hat nicht mit anderen Kindern gespielt, nicht gemalt oder sich ein Buch angeschaut. Aber sie hat immer nach ihrer Mutter geschaut. Sie hatte Angst um sie, wollte sie vor dem Vater beschützen, wie sie es immer getan hatte. Mit der Zeit merkte sie, dass sie und ihre Mutter in Sicherheit waren und keine Gefahr droht. Von uns war immer jemand für die Kinder da, hat ihnen zugehört und mit ihnen gespielt. Aufmerksamkeit und Zuwendung haben diese Kinder in ihrem Leben häufig nicht erfahren, Vertrauen müssen sie lernen. Und sie müssen lernen, dass sie sich nicht schämen müssen, dass sie über das reden dürfen, was sie erfahren haben und vor allem, dass sie keine Schuld haben. Eine der schönsten Erfahrungen war für mich, als das eben genannte Mädchen ausgelassen schaukelte und strahlend gelacht hat.

 

 

 

 

 

fragile!-Kindermalzeit 2009

Thorsten Schröder und gute Tipps für die Finanzkrise

 

Es war mal wieder ein großer Spaß, die

fragile!-Kindermalzeit in der Galerie von

Angela Holzhauer zu erleben.

 

Da mußten wohl Fließbandarbeiter am Werk gewesen sein - fast 100 Bilder hatten die 19 an der Aktion beteiligten Kinder gemalt.

Kinder übrigens, von denen die meisten selbst Opfer sexueller Gewalt sind.

Beim Hamburger Verein Dunkelziffer e.V. werden sie therapeutisch betreut.

 

 

Um mit dieser Menge an Exponaten den "internationalen Kunstmarkt" nicht zu überschwemmen, fassten wir kurzerhand einige der Bilder zu Gruppen zusammen. Schließlich wollten wir ja keines der Werke zurückhalten.

 

Auktionator Stephan Schwarzl, der zunächst mit dem Publikum den "Biet-Reflex" übte, hatte auch so noch stolze 56 Objekte zu versteigern.

 

Warum man neben dem guten Zweck auch etwas für die eigene Zukunft tut, erläuterte zuvor Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder in seiner Moderation:

"In dieser Krisenzeit sind Geldanlagen in Sachwerte wie Gemälde übrigens

wieder besonders sinnvoll und attraktiv", meinte er augenzwinkernd.

 

Viele der anwesenden Gäste schienen ihm sehr genau zugehört zu haben, denn am Ende kamen 1.584 Euro zusammen, die je zur Hälfte an Dunkelziffer und Viva con Agua gehen.

So helfen die Kinder nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Kindern!

  

Herzlichen Dank allen Besuchern der Galerie für dieses tolle Ergebnis!

 

Ein besonderes Dankeschön an:

 

Karin Felka

für die „Hardware“ Pult, Staffelei und Auktionshammer

 

Jens Franck

für das „Speditionsunternehmen“ von Tür zu Tür

 

Jochen Henkels

Mathias Kadolph

Paolo Moretto

für die Kreativität und die wunderbaren kleinen Tipps zur richtigen Zeit an die Künstler

 

Thorsten Schröder

Stephan Schwarzl

für Moderation und Auktion mit so viel Herz und Humor

 

Angela Holzhauer

für alles (ohne Dich gäbe es keine Kindermalzeit!)

 

Und einen dicken Dank an alle kleinen

Künstlerinnen und Künstler

 

Schüler spielten im TV für fragile!

Am 24. und 25. Januar 2009 konnte man sie sehen, die Sendung "Tabaluga-tivi", in der die Klasse 4c

der katholischen Schule Am Weiher aus Hamburg ihren Gewinn für fragile! gespendet hat.

 

Niklas Heiden und Gabriel Lourenco de Aquino erspielten 249 Euro.

 

Allen Kindern der 4c ein dickes Dankeschön!

 

Kindermalzeit 2007
Kindermalzeit
 

malzeit 07 05

"Wer nicht hören will, muss bieten!" Die Kindermalzeit war auch 2007 ein voller Erfolg! 20 Kinder haben 48 Kunstwerke geschaffen, die in der Galerie holzhauerhamburg versteigert wurden.

Dunkelziffer und Viva con Agua konnten sich über insgesamt 2.130 Euro freuen.


Weiter weiter
Bild 2
Ziele & Wege
Mehr über unsere Ziele und wie wir sie erreichen wollen, erfahren Sie hier.
Pfeil Weiter
Projekte
Welche Projekte wir unterstützen wollen und welche wir bereits unterstützt haben, erfahren Sie hier.
Pfeil Weiter
Gedanken
Über Menschen, die sich engagieren und ihre Beweggründe erfahren Sie hier.
Pfeil Weiter
Bild 3
Newsletter
Melden sie sich hier einfach bei unserem Newsletter an.
Vorname:
Nachname:
E-Mail:
Jetzt Anmelden Jetzt Anmelden
Hilfe suchen - Hilfe finden
Organisationen, an die sich Opfer und Angehörige wenden können, finden Sie hier
pfeil Weiter
Spendenkonto

fragile! e.V.

 

Hamburger Sparkasse

BLZ: 200 505 50

Kto.-Nr.: 1035 211 711